Mittwoch, 9. November 2016

Grasshopper-Time

November, der Monat bringt so einiges mit sich: Regen, Verkehrschaos und auch Grashüpfer. Diese werden von den Einheimischen liebend gerne verzehrt, daher findet man sie gegrillt an jeder Straßenecke.
Heute kamen auch wir zwei in den Genuss sie zu probieren- gar nicht so schlecht! Sie erinnern einen sowohl vom Geruch, als auch vom Geschmack ein bisschen an Meeresfrüchte ;)


Montag, 7. November 2016

Ein entspanntes Wochenende :)

Hallo liebe LeserInnen :)

So turbulent wie unsere Woche heute begonnen hat, so entspannt war dafür unser Wochenende.
Freitags nach dem Babies Home sind wir gemütlich zum Craft Market spaziert und haben, nachdem wir all die Standeln durchstöbert haben, wieder nette Kleinigkeiten gefunden. Nachher haben wir uns mit dem Boda-Boda auf dem Weg zu einem neu eröffnetem Café gemacht, was sich durch aus empfehlen lässt, denn der frisch gepresste Wassermelonen- und Passionsfruchtsaft, der Cappuccino und der noch warme Bananenkuchen waren wirklich lecker :)

Den Samstag haben wir zwei am KK-Beach (Resort) verbracht, der mit dem Taxi sehr gut und vom Babies Home in ca. 20 Minuten zu erreichen ist. Anfangs waren nicht so viele Leute dort, aber mit der Zeit haben sich Familien, Schulkinder und Jugendliche versammelt und es sich gut gehen lassen. Neben dem Ausblick und der Ruhe, die wir hatten, haben wir auch einen leckeren Fisch bekommen, die einzige Schwierigkeit war nur, dass es kein Besteck gab und so war unser Mittagessen ein Fingerfood. Dadurch haben wir herausgefunden, warum es am Strand verteilt Waschbecken gab- nämlich zum Händewaschen vor und nach dem köstlichen Fisch essen. 

Gestern haben wir den Tag im Ort „Kireka“ verbracht, wo die anderen 3 Freiwilligen wohnen und damit wir sehen, wie sie wohnen, haben wir sie besucht. Allerdings ging es von der Taxihaltestelle nicht direkt zu ihnen nach Hause, sondern wir haben einen Abstecher in einen Beauty Salon gemacht, der Haare waschen und schneiden, Frisuren machen und Massagen anbietet. Wir zwei sind in den Genuss gekommen eine halbe Stunde am Rücken massiert zu werden und das um nicht mal 3€…
Entspannt sind wir heute also ins Babies Home gekommen (nach so einem Wochenende ist das ja gar nicht anders möglich ;)), aber dafür war hier ganz schön was los: 1.) der 2-jährige Joel ist von seinem ersten Wochenende bei seinen zukünftigen Adoptiveltern zurück gekommen, 2.) Robert, ein Taubstummer und beeinträchtigter 5-jähriger Bub, ist heute das erste Mal alleine gestanden und sogar ein paar Schritte gegangen und 3.) wurde ein 8 Tage altes Mädchen zu uns ins Babies Home gebracht.

Bei uns ist einfach immer was los ;))




Montag, 31. Oktober 2016

Mabira Forest Reserve

Hello everybody :)

Wir sitzen gerade zuhause und halten unsere Erlebnisse der letzten Tage fest…
Am Wochenende waren wir von Samstag bis Sonntag im Ort Najembe, wo touristische Besuche des „Mabira Forest Reserve“ möglich sind. Er ist der zweitgrößte Feuchtwald in Uganda und der größte in Zentraluganda. Außerdem ist er von Kampala in einer ca. 2-stündigen Taxifahrt auf der Main Road gut erreichbar- also eine gute und komfortable Entfernung für uns. 
Den Ort Najembe hatten wir von unserem letzten Weekend-Trip (Jinja) noch klar in Erinnerung, denn wie es dort zugeht, wenn man mit dem Taxi stoppt, vergisst man nicht so leicht: blau bekittelte Frauen und Männer strömen zu den Taxis und wollen dir Sodas, gegrillte Bananen und die anscheinend besten Hühnchen-Spieße des Landes durch die Fenster verkaufen. Es ist echt ein Trubel rechts und links am Straßenrand und ein Wettkampf, wer mehr Geschäft macht. 
Eigentlich wollten wir direkt im Forest Reserve schlafen, aber ja „the accommodations (Bandas, Lodges etc.) are under renovation“, hieß es da. Somit führte uns der Guide von dort zu einem Guest House im Ort, welches man als üblicher Tourist niemals gefunden hätte. Wir hatten auch den Eindruck, dass es schon lange her ist, dass hier jemand übernachtete. Egal, für uns war es mal wieder eine Low-Budget-Übernachtung, hinzuzufügen ist aber: diesmal ohne Dusche und das Klo war ein Plumsklo hinter dem Guesthouse.
Am Samstag-Nachmittag entschieden wir uns für einen geführten „Nature Walk“, wo wir ca. 1,5h durch den Wald spazierten und die Natur sehen, hören, riechen und vor allem spüren konnten. Rundherum Grün (viele verschiedene Baum- und Pflanzenarten), zwitschernde Vögel und gute Luft, das war einfach nur zum Genießen. Normalerweise ist es üblich auch kleine Äffchen während dem Spaziergang zu sehen, das wollte bei uns aber leider nicht sein. Allerdings sahen wir danach, als wir noch in einem Pavillon verweilten, den einen und anderen Red-Tail-Monkey. 
Den Abend ließen wir auf einem Hügel auf der anderen Seite der Main Road ausklingen. Mit leckerem Abendessen, neugierigen und strahlenden Kinderaugen neigte sich der Tag dem Ende zu und es wurde dunkel.
Auch am Sonntag kehrten wir wieder zu diesem netten Plätzchen auf dem Hügel zurück und verschlangen dort unser Frühstück. Natürlich kamen die Kinder vom Vortag wieder, sie schauten uns danach auch noch beim Karten spielen zu.

Alles in allem war es wieder ein angenehmer Ausflug und wir konnten Uganda wieder ein Stück mehr kennenlernen. Was wir noch dazu so genial finden, dass man an solchen Tagen mehr Kontakt zur afrikanischen Bevölkerung, ganz besonders zu den Kindern, gewinnen kann.


Olivia&Maria

 
 


 

Freitag, 28. Oktober 2016

Freitagnachmittags...

Hallo ihr Lieben!

Auch diese Woche ist im Babies Home wie im Flug vergangen und wir haben schon wieder Freitag. Nachdem wir freitags immer bis 14:00 Uhr und nicht wie die anderen Tage bis um 16:00 Uhr, im Waisenhaus mithelfen, haben wir am Nachmittag Zeit, neue Seiten von Kampala zu erkunden.
Wir sind zu dritt (Deborah, Maria, Olivia) mit dem Boda-Boda zu einem Craft Market gefahren, der bis jetzt der größte war, den wir besucht haben. Es gab eine riesige Auswahl an Kleidung (Hosen, T-Shirts, Kleider, Röcke,…), Schmuck, Taschen, Trommeln und vielem mehr. Natürlich konnten wir bei dem großen und unterschiedlichen Angebot dem einen oder anderen Ding nicht widerstehen und haben zugegriffen. Jetzt sind wir um ein paar Ugandische Shilling ärmer, dafür aber um ein paar afrikanische Stücke reicher ;)
Nach dem Durchstöbern vom Markt haben wir beschlossen, uns in ein Lokal in der Nähe zu setzen und typisch ugandische Getränke auszuprobieren: Novida (Ananas Geschmack), Krest (Bitter Lemon) und Stoney (Ingwer Geschmack).
Danach haben wir uns schon wieder auf den Heimweg gemacht, aber noch einen kurzen Abstecher zu einem Food Market gemacht, an dem wir vorbei gekommen sind. Hier wurde viel Verschiedenes verkauft, aber hauptsächlich Fisch, Gemüse und Obst. Außerdem haben Frauen weiter hinten beim Markt gekocht und uns auf „Matoke with meat“ eingeladen, was wir aber dankbar abgelehnt haben, weil wir von unserer Gastmama noch lecker bekocht wurden :)
 
Morgen früh geht es für uns drei dann Richtung Osten, zu dem Mabira Forest Reserve, wo uns verschiedene Pflanzen,- Vögel- und Primatenarten erwarten.

Schönes Wochenende,
Olivia Maria




Dienstag, 25. Oktober 2016

Update

Hello everybody!

Today we were at Café Javas again… we were there with our Austrian friends Gabriel and Lilly and also with the other two volunteers, Stefano from Brazil and Deborah from Germany. It was a nice evening and we enjoyed the food together. It is a pleasure to spent time with such great people and it is one more step to unite different nations of our world.
(Stefano is going back to Brazil at the end of the week- it was nice to get to know him and we will keep in touch for sure!)

Olivia&Maria :)



Sonntag, 23. Oktober 2016

Sightseeing: Gaddafi Mosque

Hallo liebe BlogbesucherInnen :)

Heute haben wir zwei einen weiteren Punkt von unserer gestern erwähnten To-Do-List abgehakt, nämlich die Gaddafi Mosque.
Die Moschee befindet sich am Old Kampala Hill, welcher einer von den sieben Stadthügeln ist. Bei der Entstehung der Mosque haben die Arabische, Europäische und Afrikanische Kultur und deren Stile zusammen gewirkt, was man deutlich am Aussehen erkennen kann. Die Moschee besteht aus einem großem Hauptraum (es passen angeblich bis zu 35000 Leute hinein) und ist dadurch eine der größten Moscheen in Ost, Zentral und Sub-Sahara Afrika. 
Bevor wir aber die Gaddafi Mosque betreten durften, mussten wir uns ein Tuch um die Beine wickeln und ein Kopftuch aufsetzten (das müssen nur Besucherinnen machen). Dann erst durften wir in die große Haupthalle- wir hatten Glück, denn es haben gerade zwei Hochzeiten stattgefunden, denen wir ein bisschen zu schauen durften. Es war interessant, was uns unser Guide darüber erzählte, die Leute waren sehr bunt angezogen und die Bräute waren wunderschön.
Danach sind wir noch das Minarett, den Turm (viele, viele Stufen), hinauf gegangen und das hat sich wirklich gelohnt, denn von nirgendwo sonst hat man so einen guten 360° Blick auf die Stadt als von hier oben. Wir haben das Treiben von oben beobachtet und hatten auch ein paar Erleuchtungen, wo wir das letzte Monat so herum geirrt sind ;)
Nach dem heutigen Tag haben wir viel Neues über Moscheen gelernt, haben einen besseren Orientierungssinn in Kampala gewonnen und können einen weiteren Punkt von unserer To-Do-List streichen!

Hoffentlich hattet ihr auch so ein schönes Wochenende wie wir?! Wir wünschen morgen allen einen guten Wochenstart!


Olivia&Maria





Samstag, 22. Oktober 2016

Tag für Tag leben...

Hallöchen ihr Lieben :)

Uns geht’s nach wie vor super… Es vergeht Tag für Tag- auch wenn sich bei uns ein geregeltes Alltagsleben schon eingespielt hat, ist trotzdem jeder Tag anders und  voll von Überraschungen. Vor allem in Babies Home merken wir es, wenn neue Freiwillige kommen und wir ihnen erzählen bzw. zeigen können, wie hier alles so abläuft. Diese Woche haben wir gleich 2 Freiwillige kennenlernen dürfen, einen Brasilianer (bleibt 2 Wochen) und eine Deutsche (bleibt 7 Monate). Es ist sehr interessant neue Leute kennenzulernen und mit ihnen über Gott und die Welt zu quatschen.
Am Donnerstag waren wir mit Stefano, dem Brasilianer, im Restaurant „Mediterraneo“ italienisch essen- seine Wurzeln liegen in Italien und deshalb bot es sich gut an, hier in Uganda auch mal Italian Food zu genießen, welches dann auch wirklich so lecker wie in Italien schmeckte. (Vom Preis her war es total okay, für Uganda natürlich eher teuer.) 

Gestern haben wir uns im Shoprite heimisches Frühstück (Milch, Joghurt und Müsli) gekauft, welches wir heute in der Früh mit vollem Genuss verzehrten. 


Auf unserer To-Do-List, die in unserem Zimmer hängt, stehen noch unendlich viele Dinge, die wir gerne erledigen/ erleben/ machen/ probieren wollen. Heute stand ein Punkt am Programm, auf den wir in den letzten Tagen schon gar nicht mehr warten konnten: das Haare flechten oder Hair Plaiting. So kam es, dass wir heute einfach mal den ganzen Tag beim Friseur verbrachten. Aber eines können wir euch sagen: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen!“ Die Haare sind zwar etwas schwer und es ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber wir sind froh, dass wir es gemacht haben. Sind gespannt, wie es euch gefällt?!

eure
Maria&Olivia